Aktuelles
Gut besucht von interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus Weisendorf und den Ortsteilen wurde die Informationsveranstaltung der Freien Wähler im Feuerwehrhaus in Oberlindach.
Friedrich Mümmler als Vorsitzender informierte über aktuelle Themen aus den letzten Gemeinderatssitzungen und schilderte die Schwerpunkte in der Arbeit des Gemeinderats und der Fraktion. Große Themen waren unter anderem die Maßnahmen zum Umbau der Grundschule mit Anbau einer Mensa für die Offene Ganztagsschule, um den Rechtsanspruch auf Schulkindbetreuung sicherzustellen und die OGTS entsprechend gut auszustatten. Weiterhin gab es im Gemeinderat einen Vortrag zur kommunalen Wärmeplanung mit einem Potential von 70% zur Umrüstung von Heizöl auf Wärmepumpen vor allem im Hauptort Weisendorf ‘in den kommenden Jahren. Neue Satzungen für Stellplätze und Kinderspielplätze wurden beschlossen und die Satzung zu Dachgauben aufgehoben.
Große Investitionen, wenig Spielraum
Große finanzielle Themen in den nächsten Jahren kommen auf die Marktgemeinde zu mit der Sanierung der Mehrzweckhalle, um diese weiterhin für Sport und als Veranstaltungsort gut nutzen zu können. Günther Vogel berichtete dazu kurz vom Arbeitskreis Mehrzweckhalle. Außerdem werden zwei neue „Karpfen-Spielplätze“ als Themenspielplätze eingerichtet.
In den kommenden Jahren stehen mehrere Millionenprojekte an:
- Ausbau der Offenen Ganztagsschule
- Brandschutz-Sanierung der Grundschule II
- Generalsanierung der Mehrzweckhalle
Anträge mit Verzögerung? Mümmler spricht Klartext
FW-Vorsitzender Friedrich Mümmler machte deutlich, dass Anträge der FREIEN WÄHLER oft erst mit großer Verzögerung behandelt werden – bis zu drei Monate Wartezeit sind keine Seltenheit. Demokratie heißt Fairness – und die muss für alle gelten.
Kritik äußerte er an der langen Bearbeitungsdauer von Anträgen, auch wenn diese mit großen Mehrheiten angenommen wurden. Beispiele sind die Anbringung eines Defibrillators bei der Mehrzweckhalle oder die Errichtung von E-Ladesäulen. Mangelnde Transparenz und fehlende Kommunikation von Bürgermeister und Verwaltung wurden beklagt.
Ein Beispiel ist die Beleuchtung für den Gehweg am Windflügel - endlich ist es geschafft:
Der Gehweg vom Windflügel entlang dem Mühlweiher bis zur Kindertagesstätte der Lebenshilfe bekommt eine Beleuchtung.
In der Sitzung des Gemeinderats am 14.7. wurde ein Angebot für die Beleuchtung einstimmig beschlossen - ein Jahr nach der positiven Abstimmung des Antrags der Freien Wähler zu diesem Thema und mehreren Nachfragen beim Bürgermeister wird nun endlich gehandelt.
Manchmal muss man nur lange genug hartnäckig sein, um zum Ziel zu kommen!
Anliegen aus den Ortsteilen: Gehört und notiert
Ebenso wurde von den Bürgerinnen und Bürgern die Personalbesetzung und Erreichbarkeit im Rathaus thematisiert, die verbesserungswürdig erscheinen. Sie nutzten die Versammlung, um konkrete Anliegen einzubringen Die Gemeinderäte nahmen diese Themen dankbar auf – sie fließen in die weitere Arbeit ein.
Aktiv wie keine andere Fraktion
Es folgten viele interessierte Nachfragen zur Vorbereitung und dem Ablauf der Gemeinderatssitzungen und den verschiedenen Ausschüssen. Sandra Ebersberger und Christian Stark berichteten dazu ausführlich. Die Freien Wähler sind eine sehr aktive Fraktion, die Anträge einbringen und als einzige Fraktion auch nachhaltig bei der Umsetzung von Anträgen nachfragen.
In dieser Wahlperiode haben die FREIEN WÄHLER die meisten Anträge eingebracht – und zwar zu wirklich wichtigen Themen. Das zeigt: Wir sind präsent, wir hören zu und wir handeln.
Haushalt? Fehlanzeige – und das hat Folgen
Ein weiteres zentrales Thema der Versammlung war die angespannte Haushaltslage der Marktgemeinde:
- Der Haushalt 2025 ist noch nicht verabschiedet.
- Grund dafür sind Personalengpässe in der Verwaltung, durch die viele Aufgaben ausgelagert werden müssen – zu erheblichen Kosten. Das belastet den Gemeindehaushalt und verzögert wichtige Projekte. Ein Zustand, den wir uns auf Dauer nicht leisten können.
Diese Projekte sind notwendig – aber sie müssen gut geplant und finanziell abgesichert sein. Die FREIEN WÄHLER fordern hier klare Prioritäten und solide Planung.
Wir blicken voraus: Kommunalwahl 2026
Stefan Groß als Fraktionssprecher der Freien Wähler stellt sich am 11.09. zur Nominierung als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung und möchte viele Missstände in der Marktgemeinde gemeinsam angehen und verbessern. Dazu erhält er Unterstützung von einem tatkräftigen Team im Wahlkampf, die als Freie Wähler im Marktgemeinderat mehr bewegen möchten. Herzlich lud Friedrich Mümmler alle Anwesenden zur Versammlung mit Nominierung des Bürgermeisterkandidaten am 11. September im Gasthaus Lunz in Rezelsdorf ein.